Tür No.23

Geisterschiffen wird nachgesagt, dass sie verlassen auf See aufgefunden wurden oder, eigentlich schon verloren geglaubt, unter mysteriösen Umständen wieder auftauchen oder gesichtet werden. Zum Beispiel:

Die zweimastige Brigantine Mary Celeste wurde 1872 auf halbem Wege zwischen den Azoren und Portugal verlassen im Atlantik treibend aufgefunden. Warum das Schiff verlassen im Atlantik trieb, ist bis heute ungeklärt. Die Mary Celeste ist eines der berühmtesten Geisterschiffe.

Oder der Fünfmastgaffelschoner Carroll A. Deering. Er geriet 1921 durch Strandung in Verlust, wobei die Besatzung bis heute nicht zur Sicherheit geklärten Umständen zu Tode kam. Vor allem der Sachverhalt der vermissten Besatzung bot und bietet noch bis heute die Grundlage für Spekulationen, was dem Schiff auch den Ruf eines Geisterschiffes einbrachte.

Ein weiteres bekanntes Geisterschiff war die Baychimo. Der mit 1.322 BRT vermessene Frachtdampfer versorgte unter anderen abgelegenen Siedlungen in den kanadischen Nordwest-Territorien und in Alaska und wurde im Oktober 1931 im Packeis eingeschlossen, worauf die Besatzung das Schiff aufgab. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten, zuletzt (angeblich) im Jahr 1969, wurde das treibende Schiff, das vermutlich zeitweilig vom Packeis wieder freigegeben worden war, immer wieder gesichtet. Eine Suchoperation im Jahr 2006 erbrachte jedoch kein Ergebnis.

(Quelle: Text Wikipedia (gekürzt), Bilder pixabay)